Sonntag, 19. Juni 2005

Ab in die Ferien

Das Semester neigt sich dem Ende zu und in Gedanken bin ich ja schon längst im Sommer. Auf jeden Fall möchte ich diesen Sommer wegfliegen, da ich aber Student bin und zwar Zeit, aber kein Geld habe, mache ich mich auf Schnäppchenjagd. Man staune wie viele Billigfluglinien es gibt. Manchmal frage ich mich zwar warum sie „Billigfluglinien“ heißen, denn außer dem Namen, kann ich nichts Billiges daran finden. Mein persönlicher Favorit ist Easyjet, weil sie oft ganz gute Angebote hat und die Hauptflughäfen anfliegt, im Gegensatz zu Ryanair, die immer auf Flughäfen weit außerhalb der Stadt landet. Airberlin hat manchmal gute Angobte, wenn man früh genug bucht oder sehr spontan ist, Vorteil ist, es gibt gratis Essen an Board. Hier eine Seite, die einige Billigfluglinien vergleicht.

Donnerstag, 16. Juni 2005

Kressköpfe

Bin auf eine interessante und nützliche Seite gestossen KRESSKÖPFE
Hier findet man Persönlichkeiten aus Medien, Werbung und Marketing in ganz Deutschland.
Die Seite kann ganz schön nützlich sein! ;-)

Mittwoch, 15. Juni 2005

Empfehlung für die Gestaltung eines guten online Kurses

Aufbau und Design
  • der Aufbau des online Kurses sollte klar strukturiert sein und leicht verständlich
  • eine Überblicks Seite am Anfang des online Kurses ist sehr sinnvoll, damit der Lernende einen Einblick in den Lernstoff bekommt
  • eine Einführungsseite mit Tipps und Tricks zur Handhabung des Kurses ist nützlich, um den schnellen Lernerfolg zu ermöglichen
  • der Lernerfolg sollte für den Lernenden ersichtlich sein
  • die Einteilung des Lernstoffes in Lektionen oder Abschnitte ist sehr ratsam, um ein leichtes Lernen zu ermöglichen
  • das Layout sollte eine einladende und motivierende Wirkung haben
  • die Texte sollten einfach und nicht zu lang geschrieben sein; vermeiden sie lange, unübersichtliche Fließtexte!
  • wichtige Textpassagen mit Schriftgrößen, Fettgedruckt oder Farben hervorheben;
  • Farben verwenden, aber Achtung nicht zu viele Farben auf einmal und auf die richtige Farbauswahl achten
  • Grafiken und Bilder sinnvoll einsetzten, zur Veranschaulichung eines Beispiels
  • Multimediale Effekte wie Flash Movies usw. können eingesetzt werden, aber Achtung, dass sie nicht vom eigentlichen Lernstoff ablenken
Ziele
  • das Ziel des online Kurses sollte am Anfang des Kurses klar definiert sein
  • Teilziele, zum Beispiel am Ende einer Lektion sollten eindeutig sein
  • es muss für den Lernenden nachvollziehbar sein, ob er das Ziel erreicht hat
Erforderliche Ressourcen
Diese Punkte müssen im Vorhinein geklärt sein:

 finanzielle Ressourcen,
 eigener PC
 gute Internetverbindung,
 Hard Skills, Soft Skills
 erforderliche Zeit des Lernenden
 ungestörter Lernplatz

Kommunikation
  • bei einem Blended Kurs ist, sind die Präsenztermine sehr wichtig, um Unklarheiten zu beseitigen, aber auch um die Lernmotivation unter den Teilnehmern zu steigern
  • bei einem reinen online Kurs ist die Möglichkeit der Kommunikation durch E-Mail, an den Verfasser oder an die Tele-Tutoren sehr wichtig um Fragen und Schwierigkeiten abzuklären,
  • Kommunikation und Meinungsaustausch in Chats, Wikis und Foren mit anderen Kursteilnehmern ist sehr nützlich
Benutzerfreundlichkeit und Embedding
  • einfacher Zugang zum online Kurs
  • der Kurs sollte einfach und benutzerfreundlich aufgebaut sein
  • die einzelnen Lektionen oder Abschnitte nicht zu lange, weil ansonsten die Konzentration nachlässt
  • unkompliziertes in Kontakt treten mit Kursleiter und Kursteilnehmer
  • bei Fragen und Schwierigkeiten sollte innerhalb kürzester Zeit Antwort des Leiters oder der Tutoren erfolgen;
  • der Kurs sollte sich leicht in den Alltag der Lernenden einbinden lassen,
  • Angebot einer Linkliste für zusätzliche Information,
  • Lernerfolge müssen ersichtlich sein, um die Lernmotivation zu fördern
Emotionen
  • der Kurs sollte Freude am Lernen wecken
  • die Vorteile von online Kurse sollten für den Teilnehmer ersichtlich und leicht nutzbar sein
  • die Motivation sollte erhalten bleiben
  • der Teilnehmer sollte zufrieden mit dem Kurs und seinen Lernerfolgen sein

Mittwoch, 1. Juni 2005

Al Dschasira

Al Dschazira (Al Jazeera) ist ein arabischer Nachrichten Sender mit Sitz im Katar. Katar ist ein Staat am Persischen Golf. Al Dschasira gilt als einziger unabhängiger Nachrichtensender im Nahen Osten und vermittelt daher die offenste und objektivste Information und außerdem ist er der einzige Sender der von den Talibans geduldet wird. Das Volk im Nahen Osten bekommt meist nur durch Regierung eingeschränkte Information, weil die Medien von einem sogenannten Informationsministerium kontrolliert werden. In den arabischen Ländern ist Al Dschasira der wahrscheinlich meistgesehenste Nachrichtensender. Über Satellit erreicht er täglich bis zu 35 Millionen Haushalte in der arabischen Welt, das sind 80 Millionen Menschen. Seit März 2003 senden sie auch englischsprachig. Es gibt eine arabische und eine englische Homepage.

Montag, 23. Mai 2005

Die Wahrheit ist das erste Opfer des Krieges

Heute hatten wir eine Präsentation über das Thema Medienkriege - Kriegspropaganda

Hier ein kleiner Einblick:

„Die Wahrheit ist das erste Opfer des Krieges“ vom britischen Schriftsteller Rudyard Kipling

Unter Propaganda versteht man eine Botschaft, die gezielt eingesetzt wird um eine Gruppe von Menschen zu einem bestimmten Handeln oder Denken zu bewegen. Die verwendeten Informationen können richtig oder falsch sein- sind diese richtig werden sie oft einseitig und unvollständig dargestellt.

Was ist Kriegspropaganda?

Die Medien werden im Krieg als „Waffe“ eingesetzt und einseitige Berichterstattung dient als Kriegspropaganda. Die Medien versuchen für „ihr Land“ den Krieg vor dem eigenen Volk zu rechtfertigen. Mit einer manipulierten Berichterstattung versuchen sie ihr Militär zu unterstützen, moralisch aufzubauen und den Gegner zu verunsichern. Viel zu oft erfährt die Öffentlichkeit gar nicht, was wirklich geschieht, denn die „Wahrheit“ wird manipuliert. Kriegsjournalisten sind den Kriegsparteien ausgeliefert und werden oft unter Druck gesetzt das „richtige“ zu senden. Die Medien in Verbindung mit politischen Interessen, auch Terroristen werden in Kriegszeiten zu einer Gefährlichen Waffe.
Eigentlich sollten die Massenmedien in Kriegszeiten eine Kontrollfunktion haben. Die Journalisten gelten als so genannte „watchdogs“ (Wachhunde). Doch zu oft sind diese nur zahme Schoßhunde der Politik. Aus allen dreien, Medien, Militär und Politik entsteht eine intakte „Dreierbeziehung“, in dem die „Wahrheit“ massiv beeinflusst wird. Die öffentliche Meinung wird durch die Massenmedien gebildet und genährt. Darum handelt es sich um Propaganda, da die Medien (unter Einfluss von Politik und Militär) die breite Öffentlichkeit „informiert“.
Die Propaganda hat stets die Erhaltung der Opferfreudigkeit und der geschlossenen Wehrwilligkeit des eigenen Volkes, ebenso die Überwindung von Unruhe und Erregung im Volke und die Tarnung, Verschleierung und Irreführung eigener militärischer Absichten dem Auslande gegenüber zu Ziel.
Der Abriss von Zensur und Propaganda in Kriegszeiten hat sich bisher hauptsächlich auf die Beziehung zwischen Medien und Militär unter Gesichtspunkten ihrer gemeinsamen Einbettung konzentriert.
Regierungs- bzw. Kriegspropaganda wird nun so vollzogen, dass frei erfundene Gräuelgeschichten und Kriegslügen der angreifenden Parteien einen zumindest sehr selektiven Umgang mit der Wahrheit bei der öffentlichen Rechtfertigung ihres Waffengangs pflegen. Kriegsführer bauschen die ausgehende Gefahr ihrer Gegner wiederholt so auf, indem sie auf traumatische und emotionsgeladene Ereignisse aus der Vergangenheit Bezug nehmen. (z.B. 11. September 2001) Der eigentliche Täuschungsversuch liegt daher in dem angeblichen aktuellen Bedrohungsszenario durch den Gegner.

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