Montag, 23. Mai 2005

Die Wahrheit ist das erste Opfer des Krieges

Heute hatten wir eine Präsentation über das Thema Medienkriege - Kriegspropaganda

Hier ein kleiner Einblick:

„Die Wahrheit ist das erste Opfer des Krieges“ vom britischen Schriftsteller Rudyard Kipling

Unter Propaganda versteht man eine Botschaft, die gezielt eingesetzt wird um eine Gruppe von Menschen zu einem bestimmten Handeln oder Denken zu bewegen. Die verwendeten Informationen können richtig oder falsch sein- sind diese richtig werden sie oft einseitig und unvollständig dargestellt.

Was ist Kriegspropaganda?

Die Medien werden im Krieg als „Waffe“ eingesetzt und einseitige Berichterstattung dient als Kriegspropaganda. Die Medien versuchen für „ihr Land“ den Krieg vor dem eigenen Volk zu rechtfertigen. Mit einer manipulierten Berichterstattung versuchen sie ihr Militär zu unterstützen, moralisch aufzubauen und den Gegner zu verunsichern. Viel zu oft erfährt die Öffentlichkeit gar nicht, was wirklich geschieht, denn die „Wahrheit“ wird manipuliert. Kriegsjournalisten sind den Kriegsparteien ausgeliefert und werden oft unter Druck gesetzt das „richtige“ zu senden. Die Medien in Verbindung mit politischen Interessen, auch Terroristen werden in Kriegszeiten zu einer Gefährlichen Waffe.
Eigentlich sollten die Massenmedien in Kriegszeiten eine Kontrollfunktion haben. Die Journalisten gelten als so genannte „watchdogs“ (Wachhunde). Doch zu oft sind diese nur zahme Schoßhunde der Politik. Aus allen dreien, Medien, Militär und Politik entsteht eine intakte „Dreierbeziehung“, in dem die „Wahrheit“ massiv beeinflusst wird. Die öffentliche Meinung wird durch die Massenmedien gebildet und genährt. Darum handelt es sich um Propaganda, da die Medien (unter Einfluss von Politik und Militär) die breite Öffentlichkeit „informiert“.
Die Propaganda hat stets die Erhaltung der Opferfreudigkeit und der geschlossenen Wehrwilligkeit des eigenen Volkes, ebenso die Überwindung von Unruhe und Erregung im Volke und die Tarnung, Verschleierung und Irreführung eigener militärischer Absichten dem Auslande gegenüber zu Ziel.
Der Abriss von Zensur und Propaganda in Kriegszeiten hat sich bisher hauptsächlich auf die Beziehung zwischen Medien und Militär unter Gesichtspunkten ihrer gemeinsamen Einbettung konzentriert.
Regierungs- bzw. Kriegspropaganda wird nun so vollzogen, dass frei erfundene Gräuelgeschichten und Kriegslügen der angreifenden Parteien einen zumindest sehr selektiven Umgang mit der Wahrheit bei der öffentlichen Rechtfertigung ihres Waffengangs pflegen. Kriegsführer bauschen die ausgehende Gefahr ihrer Gegner wiederholt so auf, indem sie auf traumatische und emotionsgeladene Ereignisse aus der Vergangenheit Bezug nehmen. (z.B. 11. September 2001) Der eigentliche Täuschungsversuch liegt daher in dem angeblichen aktuellen Bedrohungsszenario durch den Gegner.

.....

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Mein Lesestoff


Senait G. Mehari
Feuerherz.


Andreas Eschbach
Das Jesus Video.


Sabine Kuegler
Dschungelkind.


Dan Brown, Piet van Poll
Sakrileg. The Da Vinci Code